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Wolfgang Heller
35789 Weilmünster im Taunus

Einfach heller lernen

 

Erasmus Offenbach
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GS Weilmünster
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Diktat der Woche

 

Wenn ich während meiner Zeit als Lehrer interessante Fernsehbeiträge sah, habe ich während meiner Deutsch- oder Sachunterrichtstunden daraus gerne spannende hochaktuelle Diktate gemacht, die ich während der Deutschstunde aus dem Stegreif den Schülern diktierte und die Texte gleichzeitig von ausgewählten Schülern an die Tafel und auf's Whiteboard schreiben ließ. Die Aktualität der Texte machte den Unerricht für mich und auch die Schüler immer wieder neu und meist auch spannend. Es war im 4. Schuljahr kein Problem, den Kindern im Deutsch- oder Sachunterricht ellenlange Texte bis zu 2 A4-Seiten zu diktieren, ohne dass es ihnen zu viel wurde. Es war großartig zu sehen, wie die Kids von Diktat zu Diktat freier, schneller und selbstbewusster schrieben. 

 

In der 2 Märzwoche strahlte Phoenik 2 Filmbeiträge über die ersten Menschen aus. Ich fand sie großartig und habe sie mir beide angesehen. Klar, dass diese Videos der perfekte Stoff für ein Diktat sind.

 

Nimm dir an jedem der 5 Schultage einen Abschnitt vor. Schreibe den Text, markiere und lernen neue Wörter. Buchstabiere dir die neuen Wörter in den Kopf hinein!

 

Die ersten Menschen

 

  1. Vor etwa 10 Millionen soll sich nach Aussagen der Forscher im Süden Afrikas eine neue Schimpansenart entwickelt haben, die in den folgenden Jahren lernte, aufrecht zu gehen. Zuerst auf breiten Ästen in großen Bäumen, später auch auf dem Boden der afrikanischen Savanne.
  2. Wir dürfen uns die Verbreitung der Menschen auf der Erde nicht als einen gleichmäßigen Prozess vorstellen. Die Verbreitung der Menschen erfolgte so, wie kleine und große Feuer an einer Stelle entstehen, auflodern, sich ausbreiten und auch wieder erlöschen. So sind auch viele Stämme der Vormenschen entstanden, aufgeblüht und wieder erloschen.
  3. Der Stamm unserer frühen Vorfahren entwickelte sich im östlichen Afrika. Dort gibt es eine Schlucht, in der unsere ganz frühen Vorfahren Feuersteine für Messer, Äxte, Pfeil-und Speerspitzen spalteten. Dort fanden die Forscher in erkalteter Lava auch die Fußabdrücke einer jungen Frau. Sie nannten sie Lucy. Von ihren Fußabdrücken stellten die Forscher  Abdrücke her, die wie uns heute im National-Museum in Nairobi ansehen können.
  4. Lucys Familie verbreitete sich ebenfalls weit über den Kontinent bis nach Europa und Asien hinein, erlosch aber schließlich auch wieder. Vor etwa 50.000 Jahren standen die Menschen am Rande des Aussterbens.  https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ausbruch-des-vulkans-toba-brachte-menschheit-dem-aussterben-nahe-a-867281.html)  Forscher haben errechnet, dass es damals nur noch einige tausend Menschen auf der Erde gab. Darunter eine Frau im östlichen Afrika, auf die Genforscher die ganze heutige Menschheit zurückführen.
  5. Für uns heißt das: Eskimos, Japaner, Chinesen, Europäer, Amerikaner, Indianer, Afrikaner, Asiaten, Australier, Europäer und alle anderen haben alle eine gemeinsame Ururur...großmutter, die vor etwa 50.000 Jahren in Ostafrika lebte. Dass die Menschen so unterschiedlich aussehen, liegt an den Lebensräumen, in denen die verschiedenen Gruppen lebten und an die sie sich anpassten. 

 

Eine spannende Zahl: 98 %, also 98 von 100 Genen sind bei Menschen und Affen gleich!  Ihr seht also, in jedem von uns steckt ein großes Stück Affe. Eine französische Primatenforscherin sagt, dass die Menschen nicht die Krone der Affenarten sind sondern ein siebter Primatenstamm neben den 6 anderen Menschenaffenstämmen.