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Wolfgang Heller
35789 Weilmünster im Taunus

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Diktate Klasse 2

Manuskript Diktate Klasse
diktate-klasse-2.pdf
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Kurze Gebrauchsanweisung

 

Für die Zeit, bis die neuen Diktat-Hefte fertig sind, habe ich euch schon mal eine ganze Reihe Diktat-Texte hier eingestellt.

 

So geht ihr mit den Texten um:

 

  1. Zuerst lest ihr sie gründlich. Ihr lest sie so lange bzw. so oft, bis ihr den Text ohne auch nur ein Hakeln lesen könnt. Damit trainiert ihr Lesefertigkeit und Rechtschreibung,.
  2. Dabei prägen sich euch die Wörter und ihre Schreibweise schon zu einem Teil ein.
  3. Dann schreibt ihr den Text fehlerfrei ab. 
  4. Ihr markiert euch in der Abschrift die Wörter, die ihr noch nicht sicher schreiben könnt.
  5. Die einfachen und die schon bekannten Wörter könnt ihr übergehen. Die sind schon verfügbar. Unser Augenmerk richtet sich auf Wörter, die noch nicht sicher verfügbar sind.
  6. Wir buchstabieren sie sorgfältig.
  7. Wir buchstabieren sie und schreiben sie dabei in ein Heft oder auf einen Block.
  8. Wir schreiben sie, ohne auf die Vorlage zu sehen.
  9. Können wir das Wort jetzt schreiben, schlafen wir erst einmal darüber. Im Schlaf festigt sich das Gelernte.
  10. Am nächsten Tag frischen wir das gelernte Wort noch einmal auf. Dann müsste es gespeichert sein.
  11. Wenn nicht, heißt es noch einmal üben.

Wenn es dann nicht gespeichert ist, solltet ihr darüber nachdenken, ob ihr gründlich genug gelernt habt.

In der Schule

 

Die Ferien sind zu Ende. Morgen geht Thomas wieder zur Schule Heute räumt er seinen Ranzen ein. Zuerst das Mäppchen mit den Bleistiften, den Buntstiften, dem Radiergummi, dem Spitzer und dem neuen Füller.

 

Für die Hefte hat er eine Sammelmappe. Darin stecken zwei Schreibhefte mit Linien für die 2. Klasse, 2 Rechenhefte mit Kästchen und zwei Hefte ohne Linien. Der Zeichenblock ist zu groß. Der passt nicht in diese Mappe.

 

Die Bücher für das 2. Schuljahr bekommt er erst in der Schule. Ein Buch für Mathematik, ein Lesebuch und ein Sprachbuch. Frau Henze hat gesagt, dass die Kinder im 2. Schuljahr auch ein Buch für den Sachunterricht bekommen.

 

Am nächsten Tag in der Schule bekommen die Kinder die neuen Bücher. Frau Henze bittet alle, die Bücher für den nächsten Tag einzubinden, damit sie geschont werden.

 

 

Herbst

 

Es ist Anfang September. Die ersten Blätter fallen von den Bäumen. Die Sonne geht später auf und früher unter. Die Tage werden kürzer.

Auf dem alten Kastanienbaum am Ende der Straße hängen viele Kastanien.

 

Die Kinder sind ungeduldig. Sie wollen nicht warten, bis die Kastanien herunterfallen. Sie werfen Stöcke in den Baum, damit einige Kastanien zu Boden fallen.

 

Friederike hat ein paar besonders schöne Kastanien gesammelt. Sie steckt sie in die Hosentasche. Zu Hause will sie mit diesen Kastanien Figuren basteln.

 

Ihr Bruder Friedrich verwendet die Kastanien als Räder für eine selbst gebasteltes Auto. Dazu steckt er die Kastanien auf Zahnstocher, die der dann am Auto befestigt, das er aus Rinde geschnitzt hat.

 

 

Weihnachten steht vor der Tür

 

Am 5. Dezember ist Nikolausabend. Henny und Lenny stellen ihre Schuhe vor die Tür. Sie wünschen sich, dass Nikolaus ein paar Süßigkeiten und ein kleines Geschenk hineinsteckt. Am nächsten Morgen sind die Stiefel noch leer. Nur ein Zettel steckt drin „Ich komme am Nikolaustag abends.“

 

Und wirklich. Am Abend des Nikolaustags klopft es an die Haustür. Nikolaus steht draußen. „Guten Abend, Kinder“, sagt er mit tiefer Stimme und tritt ein. Henny und Lenny klopft das Herz.  Was wird passieren? Doch Nikolaus fragt freundlich: “Könnt ihr mir auch ein Nikolausgedicht aufsagen?“

 

Das lassen sich Henny und Lenny nicht zweimal sagen. Sie tragen gemeinsam das Gedicht von Knecht Ruprecht vor. Nikolaus ist zufrieden. Er greift in den großen Sack und holt für jeden eine Nikolaustüte heraus. Als die Kinder sich bedanken wollen, ist Nikolaus schon leise aus dem Haus gegangen.

 

 

Winter

 

Am 21 Dezember ist Winteranfang. Der Winter wollte aber nicht so lange warten. Schon zum Nikolaustag bedeckte eine handhohe Schneedecke das Land. Drinnen im Haus hat Serdas Mutter den Kaminofen angezündet.

 

Während es im Haus drinnen schön arm ist, beginnt für die Vögel im Garten, in den Feldern und Wäldern eine harte Zeit. Zu dieser Zeit Futter zu suchen ist schwer. In der Nacht hört Serda die letzten Kraniche nach Süden ziehen.

 

In Winternächten ist der Himmel besonders klar. Der Mond scheint hell. Auch die Sterne blinken am Himmel. Serdas Vater zeigt Serda am Abend das Sternbild des Großen Wagens. Es besteht aus sieben Sternen und hat die Form eines Wagens.

 

 

Der Große Wagen ist aber ein besonderes Sternbild. Wenn man die hintere Wagenklappe fünfmal verlängert, trifft man auf den Polarstern im Norden.

 

 

Fastnacht

 

Fastnacht liegt meist mitten im Februar. Es ist die Zeit, in der die Tage schon wieder ein wenig länger werden und die Nächte heller. Die Fastenzeit geht zu Ende. Das ist die Zeit, in der die Menschen weniger essen.

 

Es ist aber auch die Zeit, in der die Menschen die bösen Geister des Winters und der dunklen Nächte vertreiben wollen. Deshalb verkleiden sie sich. Manche ziehen ganz schaurige Kostüme an.

Mit bunten Kostümen, mit wilden Masken, mit Schellen, Glocken, Trommeln und Trompeten vertreiben sie die Geister. Am Aschermittwoch ist dann die Fastnachtszeit vorbei.

 

Heute wissen wir, dass es keine bösen Geister gibt, die nachts durchs Haus oder durchs Dorf spuken. Außerdem sind die Nächte nicht mehr so dunkel, weil wir über elektrisches Licht verfügen. Deshalb feiern wir Fastnacht fröhlicher.

 

 

Unsere Wohnung

 

Die 2. Klasse hat in dieser Woche das Thema „Unsere Wohnung“. Frau Henze gibt ihnen die Hausaufgabe, sich die Wohnung zu Hause gründlich anzusehen. Die Kinder sollen ihre Eltern fragen, wie die einzelnen Räume heißen. Sie sollen aber auch schauen, wie die Räume eingerichtet sind.

 

Theo nimmt die Aufgabe sehr genau. Er fertigt eine Zeichnung von der Wohnung an. Er zeichnet das Wohnzimmer, die Essküche, das Schlafzimmer und die beiden Kinderzimmer auf seinen Zeichenblock.

 

Fast hätte er den Eingang und das Bad vergessen. Deshalb muss er die Kinderzimmer und das Schlafzimmer mit dem Radiergummi verkleinern und neu einzeichnen.  Seine Eltern sind überrascht: “Da hast du aber einen tollen Grundriss gezeichnet. Du wirst bestimmt einmal Architekt.“

 

 

Ein Brief

 

Lilly hat im Urlaub am Strand ein Mädchen gleichen Alters kennengelernt. Sie haben am Strand zusammen gespielt, Muscheln gesammelt und Burgen gebaut. Sie sind auch zusammen im Meer geschwommen und haben sich auf dem Spielplatz getroffen.

 

Als der Urlaub zu Ende ging, tauschten sie ihre Adressen aus. So wollen Brieffreundinnen werden. Nur einige Tage, nachdem Lilly zu Hause angekommen war, setzt sie sich an ihren Schreibtisch, um einen Brief zu schreiben.

Sie holt ein Blatt Papier aus der Schublade, nimmt ihren Füller und schreibt zuallererst das Datum auf den Brief. Dann schreibt sie: „Liebe Theresa ! ….. „

Nachdem sie ihren Brief beendet hat, faltet sie das Blatt und steckt es in einen Umschlag. Den adressiert sie, frankiert sie und wirft ihn in den Briefkasten.

 

 

Haus und Hof

 

Opa und Oma wohnen in der Eifel in einem Dorf. Die Leute sagen: Sie wohnen auf dem Land. Auf dem Land ist mehr Platz  als in der Stadt. Deshalb konnten Opa und Oma sich auch ein Haus mit einem großen Garten und einem großen Hof bauen.

 

Wenn Tina und York aus der Stadt zu den Großeltern kommen, stellen sie ihren Rucksack ganz schnell in die Ecke und rennen hinaus in den großen Garten. Zwischen Garten und Hof steht eine Himbeerhecke. Da machen sie ihren ersten Stopp.

 

Die Himbeeren sind so lecker, dass die Kinder nicht vorbeilaufen können. Von der Himbeerhecke gelangen sie zum Hühnerstall. Das ist ein kleines Haus mit einem großen eingezäunten Gehege, in dem die Hühner frei herumlaufen können. Gleich um die Ecke steht dann die Garage mit dem Geräteschuppen.

 

 

Sommer im Schwimmbad

 

Tinas und Yorks Großeltern leben auf dem Land. Dort gibt es auch Waldschwimmbad. Das liegt zwar nicht im Wald, aber am Waldrand. Mit ihren Fahrrädern erreichen sie das Bad in einer knappen Viertelstunde.

 

Als sie ankommen, stehen vor dem Bad schon viele Räder. „Ob Lina und Susanne auch schon das sind?“ fragen sich die Kinder. Ja, die beiden sind schon da. Sie holen Tina und York an der Kasse ab.

 

Tina und York legen ihre Rucksäcke auf der Liegewiese ab und gehen dann in die Umkleide um ihre Badesachen anzuziehen. Dann treffen sie sich mit Lina und Susanne auf der Liegewiese.

„Kommt, lasst und ins Wasser gehen!“, ruft Tina. Sie rennen zur Dusche, duschen sich ab und springen in das kühle Wasser der Waldschwimmbads.

 

 

Am Bach

 

Tina und York treffen sich mit ihren Freunden im kleinen Bach im Wiesental. Als Treffpunkt vereinbarten sie kleine Brücke, die über den Bach führt. Weil es in den letzten Tagen geregnet hat, führt der kleine Bach viel frisches Wasser.

 

Das Wasser ist sauber. Es kommt aus der Quelle am oberen Ende des Tals. Von da an fließt der Bach nur durch frische grüne Wiesen. Tim hat eine kleine Wassermühle gebaut. Die wollen sie heute ausprobieren.

 

Die Kinder stauen den Bach, lassen aber einen kleinen Durchfluss. In diese Lücke bauen sie das Wasserrad ein. Tim hat gute Arbeit geleistet. Das Wasserrad dreht sich rasend schnell.

 

Aber, o je! Das Wasser löst den kleinen Damm auf. Das Windrad stellt sich schief. Tim greift zu und packt das Wasserrad, bevor es vom Bach fortgespült wird.

 

 

Auf der Straße

 

Das Haus, in dem Ben und Tommi leben, steht mitten in einem Vorort der großen Stadt. Wenn sie aus der Haustür gehen, treten sie auf den Bürgersteig. Dahinter verläuft der Radweg. Dann erst kommt die Straße.

 

Der Verkehr auf der Straße ist mit Schildern geregelt. Vor Tim Haus steht ein rundes Schild mit der Zahl 30 darauf. Das Schild bedeutet: Hier dürfen Autos höchstens 30 Stundenkilometer fahren.

 

An der Kreuzung am Ende der Straße steht eine Ampel. Wenn sie Rot zeigt, müssen Autofahrer und Radfahrer anhalten. Sprint die Ampel auf Grün. Dürfen sie fahren. Die Farbe Gelb sagt „Achtung, die Ampel ändert ihre Farbe!“

 

Wegen des Verkehrs und der Gefahren dürfen Kinder auf der Straße nicht spielen. Für Kinder ist deshalb in der Nähe extra eine Spielstraße eingerichtet.

 

 

Draußen weht der Wind

 

„Ich glaube, das Wetter ändert sich“, meint Vater, weil draußen ein leichter Wind aufkommt. Wind entsteht immer, wenn die Luft vom Hochdruckgebiet zum Tiefdruck Gebiet fließt. „Wenn der Wind stärker wird, müssen wir die Balkonmöbel wegräumen“, meint Mutter.

 

Die Segler am See freuen sich über den Wind. Sie spannen die Segel auf, man sagt auch, sie hissen die Segel und fahren auf den See hinaus. Für Segler gibt es nichts Schöneres, als mit dem Wind auf dem See zu kreuzen.

 

Auch die Drachenflieger lieben ein wenig Wind.  Oben am Hang des Berges bauen sie Ihre Drachen zusammen. Dann steigen sie ins Traggestell, sausen los und erheben sich sanft in die Luft.

 

Wenn der Wind aber stärker wird, entwickelt er sich zum Sturm. Stürme können Bäume entwurzeln und Hausdächer zerstören.

 

 

Wolken am Himmel

 

Lenni liebt es, im Garten auf der Luftmatratze zu liegen und Wolken zu beobachten. Wenn man die Wolken mit ein wenig Fantasie betrachtet, kann man Figuren erkennen: Hunde, Vögel, Katzen, Elefanten und sogar Menschen.

 

Wolken kommen meist vom Meer. Sie tragen Wasser in sich, das sie über dem Meer aufgesogen (saugen) haben. Wenn die Wolken das Wasser nicht mehr tragen können, lassen sie es in Form kleiner Regentropfen zu Erde fallen.

 

Im Winter, wenn der Frost im Land herrscht, fällt das Wasser nicht als Regen sondern als Schnee. Wenn Schnee zur Erde gefallen ist, solltet ihr mal einen Messbecher mit einem Liter Schnee füllen.

 

Stellt den Messbecher auf die Fensterbank. Der

Schnee schmilzt. Zurück bleiben 100 Milliliter Wasser. Tausend Milliliter Schnee entsprechen als etwa 100 Millilitern Wasser

 

 

Im Regen

 

Regen kommt aus den Wolken, die vom Meer her über das Land ziehen. Müssen sie aufsteigen, kühlen sie ab und lassen ihr Wasser als Regentröpfchen auf Felder, Wälder, Städte und Dörfer fallen.

 

Tina soll im Dorfladen Milch holen. Mutter sagt: „Nimm dir den Schirm mit. Es nieselt leicht.“ Als Tina vor die Tür tritt, wird der Regen schon stärker. Er entwickelt sich zu einem richtigen Schauer. Die Tropfen laufen am Schirm herunter und platschen auf den Boden.

 

Immer dichtere Wolken ziehen über den Himmel. Aus dem Nieselregen und dem Schauer ist ein richtiger Landregen geworden. So, wie der Himmel aussieht, wird es wohl ein paar Stunden lang regnen.

 

Wenn dann aber der Regen nachlässt und die Sonne durch die Wolken leuchtet, kann ein wunderschöner Regenbogen entstehen. Tina freut sich schon darauf.

 

 

Endlich Ferien

 

Am Freitag bekommt Tina ihr Zeugnis. Am Tag darauf fährt de ganze Familie mit dem Auto zum Urlaub in die Berge. Leos Eltern haben schon früh im Jahr eine Ferienwohnung auf eben Bauernhof gemietet.

 

Am frühen Samstagmorgen steigt die ganze Familie ins Auto. Mutter fährt die erste Strecke, Vater sitzt auf dem Beifahrersitz und die Kinder auf der Rückbank, Das Gepäck ist im Kofferraum und zwischen den Rücksitzen verstaut.

 

Die Fahrt führt über eine lange Strecke über die Autobahn noch Süden. Mit ihnen sind viele andere Familien auf dem Weg in die Berge. Als sie über München hinaus  sind, leuchten am Horizont die Berge auf. Auf ihren Spitzen liegt Schnee.

 

Fünfzig Kilometer hinter München verlasen sie die Autobahn. Eine Stunde später fahren sie auf den Hof ihrer Ferienpension.