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Wolfgang Heller
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Unterricht bei Erasmus-Offenbach
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Diktate Klasse 3

Manuskript Diktate Klasse 3
diktate-klasse-3.pdf
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Kurze Gebrauchsanweisung

 

Für die Zeit, bis die neuen Diktat-Hefte fertig sind, habe ich euch schon mal eine ganze Reihe Diktat-Texte hier eingestellt.

 

So geht ihr mit den Texten um:

 

  1. Zuerst lest ihr sie gründlich. Ihr lest sie so lange bzw. so oft, bis ihr den Text ohne auch nur ein Hakeln lesen könnt. Damit trainiert ihr Lesefertigkeit und Rechtschreibung,.
  2. Dabei prägen sich euch die Wörter und ihre Schreibweise schon zu einem Teil ein.
  3. Dann schreibt ihr den Text fehlerfrei ab. 
  4. Ihr markiert euch in der Abschrift die Wörter, die ihr noch nicht sicher schreiben könnt.
  5. Die einfachen und die schon bekannten Wörter könnt ihr übergehen. Die sind schon verfügbar. Unser Augenmerk richtet sich auf Wörter, die noch nicht sicher verfügbar sind.
  6. Wir buchstabieren sie sorgfältig.
  7. Wir buchstabieren sie und schreiben sie dabei in ein Heft oder auf einen Block.
  8. Wir schreiben sie, ohne auf die Vorlage zu sehen.
  9. Können wir das Wort jetzt schreiben, schlafen wir erst einmal darüber. Im Schlaf festigt sich das Gelernte.
  10. Am nächsten Tag frischen wir das gelernte Wort noch einmal auf. Dann müsste es gespeichert sein.
  11. Wenn nicht, heißt es noch einmal üben.

Wenn es dann nicht gespeichert ist, solltet ihr darüber nachdenken, ob ihr gründlich genug gelernt habt.

 

Die Schule beginnt

 

Die Sommerferien sind vorbei. Die Schule beginnt wieder. Lara bereitet sich auf die Schule vor. Sie holt ihren Ranzen unter ihrem Schreibtisch hervor. Sie kontrolliert, ob ihr Mäppchen noch komplett ist. Bis auf einen Bleistift ist alles da.

 

Sie muss aber die Buntstifte noch spitzen. Sie kontrolliert auch ihren Füller. Es ist nur noch wenig Tinte in der Patrone. Deswegen tauscht sie die alte Patrone gegen eine neue aus.

 

Das große Lineal fehlt auch noch. Das Geodreieck ist da. Letzte Woche hat sie mit ihrer Mutter noch Schreibhefte, Rechenhefte und einen Zeichen block gekauft. Alles kommt in den Ranzen. Die neuen Bücher erhält sie am Montag in der Schule.

Schulweg

 

 

In der Schule

 

Lara ist gut auf die Schule vorbereitet. Ihr Ranzen ist komplett. Der Wecker ist auf 7 Uhr morgens eingestellt. Die Schule kann beginnen.

 

Am Montagmorgen steht sie um sieben Uhr auf, wäscht sich, zieht sich an, frühstückt und putzt sich dann noch die Zähne. Ihre Freundin Annette kommt sie abholen. Lara zieht noch schnell ihre Jacke über, greift den Ranzen und schon sind die beiden unterwegs zur Schule.

 

Dort angekommen gehen sie beim ersten Klingeln in ihre Klasse. Frau Engel hat die Plätze schon mit Platzkarten versehen. Lara sucht ihren Platz und räumt dann ihr Fach ein. Mit den zweiten Klingeln beginnt der Unterricht. Da betritt auch schon Frau Engel die Klasse.

 

 

Herbst

 

Es war ein heißer Sommer. Karen war mit ihren Freundinnen oft im Schwimmbad. Mit dem August geht auch langsam der Somer zu Ende. Die Sonne geht später auf und früher unter. Die Tage sind nicht mehr so lang und so warm. Der Sommer macht langsam dem Herbst Platz.

 

Das erkennen wir auch schon an die vielen Blättern, den von den Bäumen zu Boden fallen. Das Grün der Blätter wandelt sich langsam. Sie werden erst gelb und bald braun. Das ist eine gute Gelegenheit, die ersten Blätter zu sammeln und damit zu basteln.

 

Karens Bruder ist heute mit seinem Freund draußen auf dem Stoppelfeld. Das ist ein guter Platz, um Drachen steigen zu lassen. Auf dem Stoppelacker erwärmt sich die Luft und zieht den Drachen mit nach oben.

 

 

Draußen im Feld

 

In den Monaten Juli und August ernten die Bauern das, was sie im Frühjahr gesetzt und gesät haben. Nur die großen Maisfelder und einige Kartoffeläcker sind noch nicht abgeerntet.

 

Auf einigen Äckern stehen noch die Stoppeln des Getreides. Diese Felder erwärmen sich im Sonnenschein besonders gut. Das ist perfekt, um Drachen steigen zu lassen. Die warme Luft steigt auf und reißt den Drachen mit.

 

Die Buben der 3 a haben ihren Drachen dabei. Bernd hält den Drachen in die Luft. Benni saust lost und zieht den Drachen an der Schnur hoch. Mit jedem Schritt, den Benni gegen den Wind anläuft, steigt der Drachen höher.

 

Bald steht der Drachen hoch am Himmel. Der Drachenschwanz wedelt im Wind. Die Buben wechseln sich beim Drachenführen ab. Das ist ein toller Herbsttag.

 

 

Draußen im Wald

 

Die Buben von der hintersten Bank der 3 b haben sich für den Nachmittag zum Spielen verabredet. Sie wollen im nahe gelegenen Wald spielen. Natürlich haben sie ihre alten Hosen und Jacken und ihre festen Schuhe angezogen. Wer Abenteuer erleben will muss feste Kleidung tragen.

 

Am Rand des Waldes steht die alte Linde. Ihre Äste setzen tief an und reichen fast bis auf den Boden. Die Äste sind auch so am Stamm verteilt, dass die Linde ein guter Kletterbaum ist. Willi packt den untersten Ast und zieht sich hinauf.

 

Timo folgt ihm. Ruckzuck steigen sie über die Äste höher bis zu dem dicken Ast, auf dem man gut sitzen und ausruhen kann. Höher können sie nicht klettern. Die Äste stehen jetzt weiter auseinander und machen das Klettern gefährlich.

 

Nachdem sie sich eine Weile ausgeruht haben, steigen sie vorsichtig am Stamm hinunter. Ihre Freunde erwarten sie schon am Fuß des Baumes.

 

 

In der Bäckerei

 

„Micha, könntest du mal schnell eine Tüte Brötchen holen“ fragt Frau Hennige ihren Sohn. Micha hat gerade Zeit und es macht ihn Spaß, mit dem Rad mal schnell ins Dorf zu fahren. Mutter steckt ihm einen 5-Euro-Schein zu.“ Von dem Rest kannst du dir ein Eis holen.“

 

Dier alte Bäckerei ist mitten im Dorf.  Vorne ist der Verkaufsraum, hinten die Bäckerei. Dort wird der Brötchenteig angerührt, abgemessen, geformt und dann im Backofen zu leckeren Brötchen gebacken.

Die Tochter von Bäcker Kornmann bedient Micha.

 

Sie packt die noch warmen Brötchen in die Tüte, gibt Micha ein Eis und rechnet aus, wie viel Geld Micha bezahlen muss. „Da bleiben sogar noch was übrig“, lacht sie und gibt Micha 50 Cent heraus.

 

 

Der neue Supermarkt

 

Draußen vor der Stadt gibt s schon einen Supermarkt. Nachdem aber die alte Fabrik stillgelegt ist, steht dort jetzt ein neuer Supermarkt. Es ist ein großes helles Gebäude, in dem ein großer Lebensmittelmarkt eingerichtet ist.

 

Frau Mühlmann fährt heute mit ihrer Tochter zum Markt. Sie wollen die Lebensmittel für das Wochenende einkaufen. Claire holt den Einkaufswagen. Frau Mühlmann hat eine Einkaufsliste geschrieben. Sie behält die obere Hälfte. Claire soll die Artikel von der unteren Hälfte einkaufen.

 

Butter, Milch, Schnittkäse, Weichkäse, Quark, Mehl, Zucker, Essig und Öl, Nudeln und eine Dose geschnittene Tomaten. An der Kasse treffen sich Mutter und Tochter wieder. Sie legen alle Artikel aufs Band. Die Kassiererin scannt alle Artikel und sagt: „68€ und 17ct.“ Mutter zahlt. Dann verpacken sie alle Artikel im Kofferraum und fahren nach Hause.

 

 

Beim Arzt

 

Heute war Wandertag. Als Luisa nach Hause kommt, sieht sie auf ihrem Arm einen kleinen dunklen Punkt. Sie schaut näher hin. “Das ist ja eine Zecke!“ ruft sie erschrocken. Mutter kommt und schaut sich Luisas Arm an. Tatsächlich. Eine Zecke hat sich auf Luisas Arm festgesetzt.

 

Sie fahren noch am Nachmittag in die Praxis von Frau Dr. Lehmann. Die schaut sich Luisas Arm an, nimmt eine spezielle Pinzette, greift mit der Pinzette über den Kopf der Zecke hinweg und zieht sie heraus. „Gut, dass die Zecke sich noch nicht festgesetzt hat. Je schneller man eine Zecke entfernt, desto geringer ist das Risiko einer Entzündung.“

 

Zecken, die sich noch nicht richtig festgesetzt haben, kann man selbst mit einer Zeckenzange entfernen. Sitzt die Zecke fest, sollte man den Arzt aufsuchen. Zecken können Borelliose und auch die gefährliche Meningitis übertragen.

In der Apotheke

 

Lenni fährt mit seiner Klasse auf Klassenfahrt. Zu seiner Ausrüstung gehört auch ein Beutel mit Erste-Hilfe-Material. Mutter fährt mit Lenni in die Apotheke. Die Apothekenhelferin ist Mutters Freundin. Sie berät die beiden und sagt, was Lenni mitnehmen sollte.

 

„Euer Lehrer hat ja sicher eine Erste-Hilfe-Tasche dabei. In der Jugendherberge gibt es auch Erste-Hilfe-Kästen. Deshalb reicht es, wenn du ein paar Pflaster in unterschiedlicher Größe mitnimmst. Wie du das Pflaster aufklebst, kannst du auf der Verpackung lesen.“

 

„Hilfreich ist auch ein Wundspray. Solltest du dich verletzen, spülst du die Wunde nicht mit Wasser ab, sondern desinfizierst sie mit dem Wundspray. Eines sollten wir nicht vergessen: Eine Sonnencreme, mit der du deine Arme und dein Gesicht zum Schutz gegen starke Sonnenstrahlung eincremen kannst.“

 

 

Unfall auf der Bundesstraße

 

Es ist ein wunderschöner Tag im Frühling. Ein Motorradfahrer ist auf der Bundesstraße verunglückt. Ein Autofahrer benachrichtigt den Rettungsdienst und die Polizei. In wenigen Minuten sind Polizei und Rettungsdienst an der Unfallstelle. Die Polizisten sichern die Unfallstelle, der Notarzt und die Sanitäter versorgen den verletzten Motorradfahrer und bringen ihn in Notaufnahme der Klinik.

 

Dort wird der Motorradfahrer gründlich untersucht und auch geröntgt. Im Röntgenbild kann die Notärztin erkennen, dass ein Bein gebrochen ist. Sie verlegt den Motorradfahrer in die Chirurgie. Im Operationssaal wird sein Bein ausgerichtet, geschient und gegipst. Nur so können die Knochenenden wieder zusammenwachsen. Zwei Wochen später kann der Motorradfahrer wieder entlassen werden. Motorrad darf er vorerst nicht mehr fahren.

 

 

Neue Kleider

 

Lisa ist in den letzten Monaten etliche Zentimeter gewachsen. Ihre Kleider sind zu klein geworden. Sie braucht neue Jeans, ein neues Shirt und auch eine neue Jacke. Am Wochenende fahren sie in die Stadt, um alles zu kaufen.

 

Mutter kennt dort einen Laden, der Kleidung führt, die Lisa gefallen könnte. In der Tat. Lisa ist überrascht. Hier gibt es wirklich coole Klamotten. Sie schaut sich um, während ihre Mutter mit der Verkäuferin eine Tasse Kaffee trinkt. Ganz schnell hat Lisa eine Jeans gefunden, die perfekt passt.

 

Mutter und die Verkäuferin helfen ihr, ein farblich passendes Shirt zu finden. „Schau mal hier Lisa. Hier habe ich eine Jacke, die perfekt zu dir und den neuen Jeans passt. Die ist gerade erst hereingekommen“ meint die Verkäuferin. Lisa ist begeistert. Die Jacke passt wie angegossen. Und erst die Farbe und die Applikationen. Das war ein toller Tag für Lisa.

 

 

Ein paar Schuhe oder ein Paar Schuhe

 

Natürlich braucht Lisa auch noch ein passendes Paar Schuhe zu ihrem neuen Outfit. Schuhe für junge Leute gibt es zwei Geschäfte weiter. Lisa bleibt vor dem Schaufenster stehen. Da sind Schuhe in den tollsten Farben und Ausführungen ausgestellt.

 

„Lass uns einfach reingehen, ein paar Schuhe ansehen und natürlich auch anprobieren“, meint Mutter. Sie gehen in den Laden und suchen ein paar Modelle aus. Die Verkäuferin macht sich auf den Weg und sucht die passenden Kartons mit dem jeweils zweiten Schuh aus, denn Schuhe kauft man ja stets als Paar.

 

Lisa probiert alle Modelle aus. Zum Schluss entscheidet sie sich für die leuchtend grünen Sneaker mit den Sternen auf der Seite. „Die passen gut und sehen super aus.“ Sie lassen sich das Paar Schuhe einpacken und fahren nach Hause.

 

 

Das große Kaufhaus

 

Mitten in der Stadt liegt das große Kaufhaus. Es ist fünf Stockwerke hoch. Rolltreppen bringen die Kunden von Etage zu Etage. Rauf und runter. Für alle, die es eiliger haben und die genau wissen, wohin sie wollen, gibt es an der Seite einen Fahrstuhl. Das steinerne Treppenhaus wird nur noch als Notweg genutzt.

 

Im Souterrain finden wir die Schreibwaren-abteilung mit Bürobedarf und allem, was Kinder für die Schule brauchen. Direkt daneben gibt es  Lebensmittel,  Feinkost und Süßwaren. Im Erdgeschoss finden wir Uhren, Schmuck, Kosmetika, Taschen und Koffer. Der 1. Stock ist der Damenbekleidung vorbehalten, der zweite Stock der Herrenbekleidung. Im 3 Stock finden wir Haushaltswaren.

 

Im 4. Stock ist die Sportabteilung angesiedelt. Hier gibt es Sportkleidung, Sportschuhe , Wanderkleidung, Sportgeräte und Fitnessgeräte. Wer sich alles angesehen hat, kann sich in der Cafeteria im 5. Geschoss erfrischen,

 

 

Unser Jahr

 

Unser Jahr ist ziemlich genau 365 Tage lang. Die Kalendermacher habe es in 12 Monate eingeteilt: Januar, Februar, März April, Mai, Juni, Juli, August, September, Okober, November und Dezember.

 

Manche Monate sind 30 Tage lang, einige 31 Tage und ein Monat ist normalerweise 28 Tage lang.

Nur alle 4 Jahre ist der Februar 29 Tage lang. Wege wer dann Geburtstag hat. Der kann nur alle 4 Jahre Gebiurtstag feiern.

 

So wie Yannick. Aber Yannicks Eltern haben eine praktische Lösung gefunden. Sie feiern Yannicks Geburtstag einfach am 1. März,w enn es keinen 29. Februar gibt.

 

Wir teilen das Jahr aber nicht nur in 12 Monate sondern auch in 4 Jahreszeiten ein. In den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Leider stimmen die aber nicht sie ganz mit den Monaten überein. Sie beginnen und enden ungefähr  am 21. März, 21. Juni, 21. September und 21. Dezember.

 

 

Unsere Gemeinde

 

Wenn eine Siedlung mehr als 10.000 Einwohner hat, darf sie sich Stadt nennen. Wenn in einer Siedlung weniger als 10000 Einwohner wohnen, nennen wir sie Gemeinde. Manche Gemeinden führen auch den Titel Marktflecken oder wie in Bayern Markt.

 

Der Chef einer Gemeinde ist der Bürgermeister. Er wird von den Bürgern für 4 oder 5 Jahre gewählt und auch bezahlt. Er muss sich um alles kümmern, was in einer Gemeinde erledigt werden muss. Weil nicht alles alleine entscheiden kann, gibt es ein Gemeindparlament. Das wird ebenfalls alle 4 oder 5 Jahre von den Bürgern gewählt.

 

Die Gemeinde-Abgeordneten treffen sich regelmäßig zum Parlament und beraten über alles, was in der Gemeinde gemacht werden soll. Das besprechen sie mit dem Bürgermeister. Der wird dann beauftragt, den Auftrag zu erledigen.

 

 

Unsere Stadt

 

Eine Stadt ist eine größere Gemeinde. Je nach Einwohnerzahl  unterscheiden wir Kleinstädte, Mittelstädte und Großstädte. In Deutschland leben die meisten Menschen auf dem Land, also in Gemeinden und in Kleinstädten.

 

Eine Stadt darf sich in Deutschland Großstadt nennen, wenn sie mehr als 100.000 Einwohner hat. Wenn wir uns andere Länder ansehen, wären das dort noch Kleinstädte. Wir selbst haben nur wenige Millionenstädte.

 

Die größte ist Berlin. Dann gibt es noch Hamburg, Köln und München. Mehr Großstädte gibt es nicht. Frankfurt ist eine der wichtigsten Städte Europas, obwohl es keine Millionenstadt ist.

 

So wie Gemeinden haben auch Städte einen Bürgermeister und ein Paralment, Bei Städten spricht man dann vom Magistrat. Der hat aber die gleichen Aufgaben wie ein Gemeindeparlament.

 

 

Unser Haus

 

Reinhards Eltern wollen ein Haus bauen. Ein Grundstück habe sie schon gekauft. Im Augenblick überlegen sie, ob sie ein Fertighaus darauf stellen wollen oder sich ein Haus vom Architekten planen und bauen lassen.

 

Sie entscheiden sich für den Architekten.

Der Architekt zeichnet einen Plan. Das Haus soll ein Untergeschoss mit einem Keller, einem Heizungskeller und einem Hausarbeitsraum haben. Das Erdgeschoss ist die Wohnetage mit dem Eingang, dem Treppenhaus, dem großen Wohn-zimmer, dem Esszimmer, der Küche und einem kleinen Duschbad mit WC.

 

Im Dachgeschoss hat der Architekt das Elternschlafzimmer, das große Bad, eine separate Toilette und zwei Kinderzimmer vorgesehen. Reinhard und seinen Eltern gefällt der Entwurf. Sie einigen sich mit dem Architekten, dass er das Haus nach seinen Plänen bauen lässt.

 

 

Die neue Wohnung

 

Ina hat gerade Examen gemacht und verdient jetzt ihr erstes eigenes Geld. Bisher hat sie in einer Wohngemeinschaft gelebt. Jetzt sucht sie eine eigene Wohnung, die sie nach ihren Vorstellungen einrichten möchte.

 

In der Zeitung findet sie ein Inserat. Darin steht, dass eine Familie eine Wohnung in ihrem Haus vermieten möchte. Ina ruft an, vereinbart einen Termin und trifft sich dann mit der Familie zu Besichtigung der Wohnung. Sie werden sich einig. Ina mietet die Wohnung.

 

Jetzt kommt die große Aufgabe, die Wohnung einzurichten. Das Wohnzimmer, das Schlafzimmer und das Arbeitszimmer. Die Küche ist schon eingerichtet. Da muss sie keine neuen Möbel kaufen.

 

 

Wer will fleißige Handwerker sehen

 

Wer ein Haus bauen will braucht fleißige Handwerker. Maurer, die das Haus Stein um Stein hochmauern, Zimmerleute, die den Dachstuhl aufschlagen, Dachdecker, die das Dach eindecken, Installateure, die Wasserleitungen und Stromleitungen legen und die Heizung bauen.

 

Wenn das geschafft ist, verputzen Putzer die Wände. Schreiner bauen Fenster, Türen und Treppen ein. Fliesenleger legen Fliesen, Fußbodeneger den Teppichboden und die Laminatböden und zuletzt tapezieren Tapezierer die Wände.  Jetzt brauchen wir nur noch einen Gartenbauer für den Garten.

 

Es gibt aber auch Handwerker, die nichts mit dem Bau von Häusern zu tun haben: Friseure, Schmiede, Mechaniker, Sattler, Schuster, Bäcker, Fleischer, Müller, Böttcher, Polsterer, …..

 

 

Ein kleines Stück Natur

 

Mitten in der Stadt steht ein altes Haus. Das Haus steht leer. Der Garten ist nicht gepflegt. Das Gras steht ganz hoch. Die Büsche wachsen in alle Richtungen. Für Menschen ist im Garten kein Platz mehr.

 

Das haben ein paar Tiere gemerkt. Ein Maulwurf hat sich auf der Wiese angesiedelt. Das sieht man an den vielen kleinen braunen Erdhügeln. Unter dem Haselstrauch lebt eine Haselmaus. In ihrem Mausloch sammelt sie die Nüsse für den Winter.

 

Schon lange steht das Fenster im Keller offen. Dahinter ist ein dunkler Kellerraum. Den haben die Fledermäuse entdeckt. Den Tag verbringen sie im dunklen Keller. Wenn es dunkel wird, fliegen sie hinaus. Sie haben Hunger. Sie wollen Insekten fangen.

 

 

Frühling

 

Am 21 März beginnt der Frühling. Die Schneeglöckchen sind schon verblüht. Die Veilchen strecken gerade ihre Blüte aus. Hier und da summt eine Hummel durch den Garten. Sie sucht schon nach Nektar.

 

Zum Ende des Sommers sterben alle Hummeln. Nur die Hummelkönigin überlebt den Winter. Im Frühjahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Boden wärmen, schwärmt sie aus und sucht nach Nektar.

 

Sie sucht dann auch nach Plätzen, an denen sie ihre Eier ablegen kann, aus denen dann im Sommer die Hummeln schlüpfen. Wenn dann der Kirschbaum im Garten blüht, hört man die jungen Hummeln schon von Weitem summen.

 

 

Endlich Sommer

 

Am 21. Juni steht die Sonne am höchsten am Himmel. An diesem Tag ist der Tag viel länger als die Nacht. Der helle Tag ist am 21. Juni fast 18 Stunden lang. Die Nacht dagegen ist nur 6 Stunden lang.

 

In Schweden geht am 21. Juni die Sonne gar nicht unter. Sie scheint den ganzen Tag. Das ist ein Grund für die Schweden, die ganze Nacht zu feiern. Sie nennen diese Nacht Midsommernacht. Aus lauter Freude über die hellen Tage entzünden die Menschen dann ein großes Feuer.

 

Aber auch die Kinder in Waldbrünn freuen sich über den Sommer. Im Sommer treffen sie sich am kleinen Teich am Waldrand. Das Wasser ist so sauber, dass sie in dem Teich planschen können. A und zu spüren sie einen Fisch, der ihre Beine berührt. Alle lernen in diesem Teich schwimmen.