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Wolfgang Heller
35789 Weilmünster im Taunus

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Diktate der Woche

So gehst du mit dem Text um

 

  1. Lies dir den Text aufmerksam durch.
  2. Versuche, dir wichtige Fakten und Aussagen zu merken.
  3. Du wirst auf Wörter stoßen, die du vielleicht noch nicht richtig schreibst.
  4. Lies sie dir genau durch.
  5. Schau weg und buchstabiere sie mit geschlossenen Augen.
  6. Schau wieder hin und kontrolliere, ob du das Wort richtg buchstabiert hast.
  7. Wenn du ein Wort buchstabieren kannst, kannst du es auch meist schreiben.

 

Lass dir den Text diktieren oder diktiere ihn dir mit dem Smartphone selbst:

 

  1. Deine Eltern können dir einzelne Abschnitte diktieren.
  2. Du kannst dir den Text oder einzelne Abschnitte mit der Video-Funktion aber auch ganz einfach und vor allem langsam auf ein SmartPhone sprechen und dir den Text dann selbst diktieren. Wenn  es zu schnell gehen sollte, drückst du einfach die Pause-Taste.
  3. Du wirst bald die für dich passende Sprechgeschwindigkeit herausfnden.
  4. Klicke jetzt auf das PDF unten, lade dir die aktuellen Texte herunter, lies sie, suche dir die Wörter heraus, die du noch unsicher schreibst, buchstabiere sie, präge sie dir ein.
  5. Eine genauere Anleitung folgt.

 

miniteacher-diktate-klasse-4.pdf
PDF-Dokument [440.7 KB]

Die Diktate der Woche Frühjahr-Sommer 2020

Um die WebSite übersichtlich zu halten fasse ich die Diktate der Woche in einem Heft zusammen. Das Heft ist in Word geschrieben und hier alsPDF gespeichert. Ihr könnt einfach auf das PDF direkt hier unter dem Beitrag klicken und das Heft öffnen, herunterladen und ausdrucken.

 

 

Im Augenblick denke ich noch über das praktikabelste Format für die Diktate nach. Als eine der Möglichkeiten sehe ich das Format unten.

 

Der Löwe und die Maus

Im tiefen Dschungel lebte einst ein mächtiger Löwe. Er war der König der Tiere und der Herr des   Urwalds.  Eines Tages fing er eine kleine Maus, die ihm geradewegs zwischen die Tatzen lief. Er wollte sie schon als kleinen Leckerbissen verspeisen, als die kleine Maus ihn flehentlich bat, sie doch freizulassen.   "Nun gut", brummte der Löwe, " an dir ist sowieso nicht viel dran. Ich werde dich freilassen."  Die Maus bedankte sich   bei dem Löwen und versprach ihm:  "Wenn du jemals in Not kommen solltest, werde ich dir deinen Großmut danken und dir helfen. Es sollte nicht lange dauern, bis die Maus ihr Versprechen einlösen konnte.   Schon Tage später hallte fürchterliches Gebrüll durch den   Dschungel. Der Löwe hatte sich in einem Netz gefangen. Die Maus eilte herbei, sah die Gefahr für den Löwen und fing an, das Netz zu zernagen. Nach einer Viertelstunde war der Löwe frei.   Der Löwe bedankte sich überschwänglich: " Ich hätte mir nie vorstellen können, dass eine Maus mein Leben retten könnte."

 

 

Die großen Entdecker

 

Eric der Rote

Vor etwas mehr als 1000 Jahren machte sich Eric der Rote mit seinem Drachenboot auf, um nach Westen zu segeln. Er hatte auf Island einen Mann erschlagen und wurde deswegen vom Thing, dem isländischen Gericht,  für 3 Jahre aus Island verbannt. Er ließ Frau und Kinder zurück und segelte nach Nordwesten. Aus Erzählungen wusste er von einem Land im Westen, das einer seiner Vorfahren  100 Jahre zuvor, also etwa um 900 nach Christus, entdeckt hatte.  Mit seinen Gefolgsleuten erkundete er die Insel. Er nannte sie wegen ihrer grünen Küsten Grönland. Drei Jahre später kehrte er nach Grönland Island zurück. Mit 25 Booten und einigen Gleichgesinnten segelte Eric dann wenige Jahre später nach Grönland und gründete dort eine Wikingersiedlung. Als sein Sohn herangewachsen war, machte der sich auf, das westlich von Grönland liegende Land zu erkunden. An der Küste Neufundlands finden sich noch Spuren dieser Siedlungszeit. Vermutlich als Folge eines sich abkühlenden Klimas mussten die Wikinger ihre Siedlungen aufgeben.

 

Kolumbus

 

500 Jahre später wagte sich ein Mann auf eine Seereise, mit dem Ziel, die an Gewürzen und Stoffen reichen Länder China und Indien zu erreichen. Cipango war sein großes Ziel, die japanischen Inseln vor China. Der Mann hieß Kolumbus. Geboren wurde er in Genua, einer Stadt des Handels und der Seefahrt. Schon früh war er als Seefahrer in Diensten der Könige von Portugal und Spanien unterwegs. Oft als Korsar, als Pirat mit königlicher Erlaubnis. Bekannt, aber noch nicht befahren war damals der Seeweg rund um Afrika. Bekannt war auch, dass die Erde rund war. Nur wusste man nicht, wie groß die Erde war, obwohl Eratosthenes das doch schon ausgerechnet hatte. So war die geplante Seereise eine Reise ins Unbekannte. Deshalb dauerte es auch viele Jahre, bis Kolumbus Unterstützer und Sponsoren für seine Reise fand.

 

Am 3. August 1492 konnte die kleine Flotte schließlich gen Westen segeln. Drei Schiffe. Die Santa Maria, die Nina und die Pinta. Mit wenigen Seeleuten an Bord. Aber mit vielen Gefängnisinsassen. Denen hatte man für ihre Teilnahme an der Expedition die Freiheit versprochen. Auf den Azoren, dem damals letzten bekannten Punkt vor dem Ungewissen, ließ Kolumbus noch einmal die Wasservorräte auffüllen und frische Lebensmittel aufnehmen. Dan segelten die 3 Schiffe ins Ungewisse. Zwei Monate segelten sie über den Atlantik, ohne auch nur ein Zeichen von Land zu sehen. Als die Vorräte zu Ende gingen und die Mannschaften zu meutern drohten, rief der Ausguck im Mastkorb: “Land in Sicht!“. Kolumbus glaubte damals, sein Ziel erreicht zu haben. Wir wissen es heute besser. Er war auf einer der Inseln der Bahamas vor der Küste Amerikas gelandet.

 

Amerigo Verpucci

 

In den folgenden Monaten entdeckte Kolumbus weitere Inseln. In der Annahme, vor China und Indien zu sein, nannte er die Einwohner „Indians“, also Indianer. Er entdeckte Kuba und ließ mit den Trümmern der Sante Maria ein Fort auf Hispaniola errichten, nachdem die Sante Maria auf eine Sandbank gelaufen und unrettbar verloren war. Schließlich erreichten die verbliebenen Schiffe auch die Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika. Eine Durchfahrt nach Westen konnte Kolumbus aber nicht finden. So segelte er im Januar 1493 mit den beiden Schiffen nach Spanien zurück. Er unternahm später noch drei weitere Fahrten, um den Seeweg nach Indien zu finden. Er hatte die Ehre, dass mit Kolumbien ein Land nach ihm benannt wurde. Der Kontinent aber wurde nach einem genuesischen Freund benannt, den Kolumbus als Seefahrer, Navigator und Chronisten mit an Bord genommen hatte: Amerigo Vespucci.

 

Es folgen im Laufe der Woche:

  • Vasco da Gama
  • Magellan
  • James Cook