Impressum

 

wolfgangheller @ grundschule.com

Wolfgang Heller
35789 Weilmünster im Taunus

Einfach heller lernen

 

Erasmus Offenbach
Erasmus-Offenbach
GS Weilmünster
 

Wer bin ich ? Was bewegt mich?

Mein Name ist Wolfgang Heller. Ich bin ausgebildeter Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschule mit den Fächern Geografie, Mathe und Sport. Es war in den 5 Jahrzehnten Unterrichtens selbstverständlich, dass ich auch Deutsch unterrichtete. 

 

Als ich Anfang 1969 bei Eis nd Schnee im Hohen Westerwald meine erste Stelle antrat, nahm mich mein Rektor, der damals zugeleich mein Mentor und Ausbildungsleiter war, zur Seite und machte mir folgende Ansage. 

 

Du übernimmst mitten im Schuljahr eine 4. Klasse, deren Klassenlehrerin versetzt wurde. Ich erwarte von dir, dass du diese 4. Klasse in den nächsten 6 Monaten perfekt auf den Übergang zur weiterführenden Schule vorbereitest. Ich werde ein wachsames Auge auf dich haben.  

 

Das brauchte er nicht. Ich war schon damals ein zupackender Mensch. Mit meiner alten Schreibmaschine tippte ich einen detaillierten Unterrichtsplan für die 6 1/2 Monate und unterrichtete dann ganz konsequent und präzise nach diesem Plan, nach dem Kalender und sogar nach der Uhr. Genau zu der Stunde, als am 21. Juli 1969 die ersten Astronauten den Mond betraten, konnte ich eine gut vorbereitete Klasse übergeben.

 

Ich hatte mich damals mehr aus Verlegenheit zum Beruf des Lehrers entschieden. Als Kind vom Dorf kannte ich weiters keine akademischen Berufsbilder als die unseres Arztes, Zahnarztes, Apothekers, Pfarrers und Lehrers. Die ersten beiden Berufe schieden aus, weil ich damals kein noch Blut sehen konnte. Ein Praktikum in der Apotheke zeigte mir, dass mein Freiheitsdrang und die Arbeitszeiten in einer Apotheke überhaupt nicht harmonierten und Pfarrer wollte ich nicht werden. 

 

So studierte ich im Sommer 1964 ein erstes Semester in Frankfurt. Zwei Wochen vor Beginn des 2. Semesters wurde ich im Herbst 1964 zur Grundausbildung der Bundeswehr auf den Stegskopf im Hohen Westerwald einberufen. Die eineinhalb Jahre bei der Bundeswehr gaben mir die Zeit, mich langsam auf meine Zukunft einzustellen. Nach Grundausbildung und weiteren 5 Semestern an der Justus Liebig Universität Gießen legte ich im Herbst 1968 mein erstes Staatsexamen ab und stand dann ein paar Wochen später eigenverantwortlich vor meiner ersten Klasse in Breitscheid im Hohen Westerwald.

 

Nach dem halben Jahr  im Westerwald wechselte ich zu den Schulen nach Weilmünster, wo ich die folgenden 40 Jahre unterrichtete. Über die von mir entwickelte Lese-Grundschule ergab sich nach meiner Pensionierung der Kontakt zum Bidungshaus Erasmus-Offenbach. Dort unterstützte ich den Auffbau der privaten Grundschule als pädagogischer Beg/Leiter.

 

Ich hatte über die Jahre mehrfach das Angebot, in die Schulleitung zu wechseln. Das war aber nicht mein Ding. Mich reizte es, immer wieder neu auszuprobieren, wie Lehrer erfolgreich unterrichten und wie Kinder erfolgreich lernen. So manchen entgleisten Schüler und Jahrgang habe ich als pädagogischer Trouble-Shooter übernommen und erfolgreich zurück auf die Gleise gesetzt.

 

Hinsichtlich der digitalen Bildung war ich so was wie ein Pionier. Das Problem der Pioniere: Sie sind zu früh. Schon vor zwanzig Jahren hatte ich ein Konzept entwickelt, mit dem Kinder während ihrer Abwesenheit von der Schule online lernen konnten. Mein Schulrat verstand mich, konnte mir aber nicht helfen. Vom Kultusministerium erhielt ich noch nicht einmal eine Antwort. Es hat mich in diesem Sommer amüsiert, zu lesen, dass Bildugspolitiker in der Corona-Sommerpause eine Sommergrundschule vorschlugen. Die hatte ich schon 2004 an unserer Schule realisiert. 

 

Zu meiner Spezialität entwickelte sich die Vorbereitung vierter Klassen auf den Übergang zur weiterführenden Schule. In den langen Jahren habe ich einschließlich  doppelter Klassenführungen 24 vierte Klassen als Klassenlehrer unterrichtet und auf den Übergang zur weiterführenden Schule vorbereitet. Mehr als die meisten Lehrer im Land.

 

Weil ich selbst in meiner Schulzeit die eine und andere schwierige Phase erlebte und solche Phasen auch immer wieder in der Schule bei anderen Kindern beobachten konnte, treibt es mich noch heute um und an, Wege des Lernens zu gehen und auch zu entwickeln, auf denen Kinder einfach und erfolgreich lernen.

 

Mein Schwiegersohn hat mich auf die Idee gebracht, meinen Namen als Synonym für diesen Weg zu nutzen: "Einfach heller lernen!"