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Wolfgang Heller
35789 Weilmünster im Taunus

Einfach heller lernen

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Die Basis - Erasmus Offenbach
Unterricht bei Erasmus-Offenbach
Hallo Kids ! Mit dem Lesekurs habe ich angefangen. Die ersten Videos sind gepostet. Die ersten Kopfrechenübungen sind schon über 50 mal gerechnet worden. Lernt mit !
Hallo Kids !Mit dem Lesekurs habe ich angefangen.Die ersten Videos sind gepostet.Die ersten Kopfrechenübungen sind schonüber 50 mal gerechnet worden.Lernt mit !

Handbuch Grundschule

In meinem Kopf nimmt das Handbuch der Grundschule schon länger Gestalt an. Mit der WebSite www.grundschule.com mache ich den Anfang. Ich stelle mir vor, dass ich eines Tages alles, was hier entsteht, zu einem übersichtlichen und hilfreichen Handbuch für die Grundschule zusammenstellen kann.

 

 

Ausgebildet bin ich als Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschule mit den Fächern Mathe, Sport und Geografie. Zu der Zeit, als ich angestellt wurde, war es keine Frage, dass ein Lehrer so gut wie alle Fächer unterrichten musste. Das Handwerkszeug zum Unterrichten hatten wir gelernt, das Fachliche eignete man sich an, indem man Kollegen über die Schulter schaute, indem man 'abguckte', also voneinander lernte. "Abgucken" kann eine hervorragende Lernhilfe sein. Abgesehen von Arbeiten lasse ich Kids kontrolliert abgucken, besser gesagt, zusammen lernen. Also: keine Scheu vor kontrolliertem Abgucken!

 

Dank der zu meiner Zeit noch relativ kurzen Studienzeit, stand ich trotz eineinhalbjährigen Wehrdienstes Anfang Januar 1969, gerade 25 Jahre alt geworden, im hohen, tief verschneiten Westerwald, vor meiner ersten Klasse. Es war eine 4. Klasse, deren Lehrerin mitten im 4. Schuljahr versetzt wurde.

 

Als ich meinen Dienst antrat, nahm mich mein Rektor, der zugleich mein Ausbildungsleiter war, zur Seite und sofort in die Pflicht: "Ich erwarte von dir, dass du die Kinder erfolgreich auf den Wechsel in die 5. Klasse vorbereitest. Du hast dafür genau ein halbes Jahr Zeit. Ich werde ein waches Auge auf dich haben."

 

Dieser Satz wurde für mich Verpflichtung und Anspruch zugleich. Ich habe mich sofort an meine Schreibmaschine gesetzt, Kalender und Schulbücher zur Hand genommen und einen detaillierten zeit- und zielgebundenen Lern-Plan für die verbleibende Zeit abgefasst, nach dem ich die Kids dann unterrichtete. Auf den Tag genau, auf die Stunde genau. Zwei Wochen vor Schuljahresende waren wir 'durch'. Es blieb noch Zeit für Ideen und Outdoor. Frühzeitig 'durch zu sein'  ist ein ganz wichtiges Prinzip für erfolgreichen Unterricht.

 

In diesem halben Schuljahr konnte ich die Lerneffizienz und Lernökonomie entwickeln, die mir das Unterrichten bis heute leicht und zum Vergnügen macht und die unterrichteten Kinder überdurchschnittlich erfolgreich macht/e. 

 

Aus dieser ersten 4. Klasse sind über die Jahre um die 25  Vierte Klassen geworden, die ich auf den Übergang zur weiterführenden Schule vobereiten konnte. Es war mir immer ein besonderes Vergnügen, Klassen und Schüler, um die andere einen Bogen machten, zu unterrichten, neu einzustellen und fit zu machen.

 

Einfach heller lernen

Ich folge einem recht einfachen Unterrichts-Prinzip: Ich versuche, Kinder mit so wenig Aufwand und Stress wie irgend möglich, so fit wie möglich zu machen. Das spart mir Zeit und Arbeit und gibt den Kids gleichzeitig, Ruhe, Verlässlichkeit und einen sehr entspannten und dabei erfolgreichen Unterricht.

 

Mein Schwiegersohn hat mir vorgeschlagen dieses Prinzip in dem Zielspruch  'Einfach heller lernen' festzuchreiben. Das passt perfekt zu meinem Konzept von Lern-Ökonomie und Lern-Effizienz.

 

was wir immer im Auge haben sollten:

Ein paar Basics ….

 

Es geht in der Schule nicht allein um Themen und Kompetenzen. Wer erfolgreich lernen will, wer in der Schule erfolgreich mitarbeiten will, muss auch auf diese oft unbedachten, scheinbaren Nebensächlichkeiten achten. Sie machen ganz schnell mal ein Drittel und mehr des Lernerfolgs bzw. einer Note aus.

 

Komplettes Arbeitszeug

 

Es sollte eigentlich selbstverstämndlich sein, dass Kinder mir komplettem und perfektem Arbeitszeug in die Schule kommen. Das ist Voraussetzung, um in jeder Situation erfolgreich mitarbeiten zu können. Man sollte meinen, das sei selbstverständlich. Ist es aber leider nicht. Rund 30 % der Kinder einer Klasse leiden unter dem Handicap und den Folgen unvollständiger und nicht gebrauchstüchtiger Materialien. Das Problem wäre/ist mit ein wenig gutem Willen und einer minimalen Konsequenz ganz einfach abzustellen.

 

Schreiben können ….

 

Schreiben können war zu meiner Zeit als Schüler und zu meiner Zeit als Lehrer selbstverständlich. Schreiben können heißt, Texte in Schreibschrift bei ordentlicher Heftführung – wir fangen oben links an und beenden eine Seite unten rechts – sowohl abschreiben wie auch nach Diktat niderschreiben zu können.

 

Schreibenkönnen heißt aber auch, ...

 

...Ziffern und Zahlen in die dafür bestimmten Kästchen schreiben zu können und auch hier links oben anzufangen, angemessene Abstände einzuhalten und die Seite bis rechts unten auszunutzen. ‚Fridays for future lässt grüßen.‘ Mit ökomomischer Heftführung leisten wir einen wichtigen ökologischen Beitrag !!!!

 

Ein Erlebnis , das mich schockiert hat :

 

Anlässlich eines Treffens der 4.Klass-Lehrer mit den Lehrern eines aufnehmenden Gymnasiums fragte eine Lehrerin im Forum: Müssen die KInder des 4. Schuljahres schon Handschrift schreiben können, wenn sie ins Gymnasium wechseln ?

 

Mein Standpunkt dazu:

 

Kinder lernen in der ersten Hälfte des 1. Schuljahres Wörter, Sätze und kleine Texte in Druckschrift schreiben. Lehrer sind gut beraten und Kinder gut unterrichtet, wenn Kinder schon zur Mitte des 1. Schuljahres die Schreibschrift konsequent lernen und anwenden. Kinder, die im 4. Schuljahr noch drucken, sind hochgradig benachteiligt.

 

Die Heftführung

 

Was auf den ersten Blick banal wirkt, kann sich zum gewichtigen Handicap auswachsen. Kinder müssen die Namen der Hefte kennen. Ein Matheheft ist kein Herzchenheft, sondern ein Rechen- oder Matheheft.

 

Kinder müssen lernen, Hefte von oben links nach unten rechts und von vorne nach hinten zu führen. Kinder müssen lernen, Abschnitte durch freie Reihen zu trennen. Datumsangaben gehören an den Rand. Ebenso Anmerkungen.

 

Wir schreiben im 1. Jahr mit leicht korrigierbarem Bleistift, ab Mitte des 2. Jahres auch mit Füller oder korrigierbaren Tintenrollern. Kluge Lehrer schätzen Tintenkiller. Füllerführerscheine sind pädagogischer Kikifax. Kinder lernen auch ohne Führerschein mit Füller schreiben.

 

Mäppchen

 

Ein Mäppchen mit 2 Bleistiften, 1. Radiergummi, 1 Spitzer und 5 Buntstiften in den Farben rot, gelb, grün, blau und braun sind perfekt für den Start in die Schule. Mit Mäppchen meine ich übersichtliche Reißverschluss-Mäppchen. Schlampermäppchen sind überflüssige, störende Zeiträuber.

 

Ein kleines Geodreieck für Striche und erste Messungen sollte in keinem Mäppchen fehlen. Im 4. Schuljahr sollten noch Ziekwl, größeres Geodreieck und ein 30-chm-Lineal dazukommen.

 

Sammelmappen

 

Sammelmappen haben sich zu einer rechten Manie in der Schule entwickelt. Es ist nicht selten, dass Eltern zum Schulanfang 6, 7 oder gar 8 Schnelhefter in definierten Farben anschaffen müssen, damit all die Arbeitsblätter, die in der Schule ausgefüllt werden den für sie richtigen Platz finden.

 

Der richtige Platz für das, was wir lernen, ist nicht der Schuber mit den unzähligen Sammelmappen, der richtige Platz für Gelerntes ist unser Kopf.

 

Gelerntes gehört in den Kopf, Arbeitsblätter in die Tonne

 

Lerninhalte gehören als Gelerntes und Kompetenzen in den Kopf, Arbeitsblätter in die blaue Tonne, wenn sie nach ein paar Tagen ihren Zweck erfüllt haben. So lernen wir erfolgreicher und schonen nicht nur unsere Nerven, sondern auch Umwelt und Resourcen.

 

Nach und nach mehr ... WH, 13.02.20

 

Die Sache mit der Erfahrung

 

Als ich nach meiner Pensionierung zu Erasmus kam, war eines der wichtigen Willkommensargumente meine Erfahrung in Schule und Unterrichten. Da ist schon was dran. Aber:  Erfahrung ist nur dann von Nutzen, wenn man sie ständig hinterfragt, kontrolliert und an die Zeit und an die Entwicklungen anpasst.  Das konnte ich während meines Lebens von einigen klugen Leuten lernen.

 

 

Hard-Skills und Soft-Skills - Was Gymnasiasten brauchen

 

Skills sind übersetzt Fähigkeiten. Zur Unterscheidung sprechen wir von 'harten Fähigkeiten, den Sachfähigkeiten und den weichen Fähigkeiten, den persönlichen Fähigkeiten.

 

Das sind die 3 Hard-Skills  für ein gutes Ranking in der Grundschule und einen sicheren Übergang zum Gymnasium

 

  1. Kinder sollen möglichst perfekt lesen können und auch verstehen, was sie lesen.
  2. Kinder sollen in Schreibschrift möglichst perfekt schreiben können.
  3. Kinder sollen sich möglichst perfekt im Zahlenraum bis zur Million auskennen, in diesem Zahlenraum mündlich und schriftlich rechnen können, mit Maßen umgehen können und Textaufgaben erfassen, verstehen und lösen

 

Das sind die 3 Soft-Skills für eine erfolgreiche Grundschulzeit und einen erfolgreichen Übergang zum Gymnasium

 

  1. Kinder sollen möglichst aufmerksam und gut sortiert sein.
  2. Kinder sollen möglichst schnell, sorgfältig und zielorientiert arbeiten.
  3. Kinder sollen möglichst mehr als das übliche Schulpensum zügig und ohne Lamentieren leisten können.

 

Wer das kann, wird die Grundschule gut durchlaufen und problemlos zur weiterführenden Schule wechseln können.

 

Die Sport-Grundschule

 

Besnders am Herzen liegt mir der Sport in der Grundschule. Vor Jahren hatte ich schon einmal eine recht umfassende Sport-Grundschule zusammengestellt. 

 

Weil meine früher aufgenommenen Bilder zur Sport-Grundschule in ihrer Auflösung nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen, zeichne ich Bilder und Videos der geplanten Sport-Grundschule nach und nach neu auf.

 

Als erstes habe ich mir das 'Rad' vorgenommen und eine erste Bilderserie mit meiner Enkelin in der Turnhalle meiner früheren Schule aufgezeichnet. Serienbilder des Bewegungsablaufs sollen zusammen mit Beschreibungen und Video-Clips zeigen, wie Kinder die Übungen erfolgreich lernen.