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wolfgangheller @ grundschule.com

Wolfgang Heller
35789 Weilmünster im Taunus

Einfach heller lernen

 

Erasmus Offenbach
Erasmus-Offenbach
GS Weilmünster
 

Ausgeflogen !

Alle, die euch beim Aufwachsen zusehen konnten, wünschen euch eine sichere Reise nach Afrika.  Wir freuen uns, euch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.

 

So beginnt erfolgreiches Schreiben !

Meine Tochter hat mir ein Bild geschickt, das meine Enkelin beim Schreibenlernen zeigt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich über dieses Bild gefreut habe. Zwei Dinge sind dabei ganz wichtig. Sie lernt die leicht zu erlernende, gut zu lesende, der Druckschrift sehr nahe Lateinische Schrift die ein gutes Schriftbild ermöglicht.  Zweitens lernt sie die Schreibschrift schon im 1. Schuljahr. Jetzt hat sie 3 Jahre Zeit, viel zu schreiben und ihre eigene Schrift zu entwickeln. Wie gut und wichtig das ist, muss ich euch gar nicht erklären. Das sieht man, wenn man sich die Schrift ansieht. So erzieht man gute Schreiber/innen! Wünschen wir uns, dass möglichst viele Lehrer/innen in dieser Weise und Konsequenz Kinder im Schreiben unterrichten !

 

Hallo, Kids, 

ich hab mal eine Pause eingelegt und in der Zwischenzeit an meiner WebSites www.hessensafari.de weitergeschrieben. Als ich als Lehrer in die Schule kam, war Heimatkunde, auch das Wissen um unser Hessenland, noch fester Bestandteil des Sachunterrichts. Da ist inzwischen viel verloren gegangen. Ich habe über Sommer ein angefangenes Heft fertig geschrieben, in dem Kinder und Lehrer alles Wichtige über Hessen finden. Das Heft ist noch ein unfertiges Manuskript. Bis zu den Herbstferien soll aber überarbeitet und verfügbar sein. Ihr könnt das Manuskript aber schon maal unter www.hessensafari.de durchblättern. Wolfgang Heller, 14.08.22

 

In den nächsten Wochen sortiere ich diese WebSite noch etwas um und lege dann los, auch Mathe-Übungen für die 1., 2. und 3. Klasse hier zu posten. Die Übungen und Materialien für die 4. Klasse in Mathe sortiere ich und stelle sie zu einem struktriert aufgebauten Kurs zusammen. Das nehme ich mir bis zu den Hernstferien vor. Nebenbei schreibe ich weitere Diktat-Texte. Die Diktate rund um Geschichte komplettiere ich noch und stelle sie dann als PDF-Heft zusammen. Dann gehen wir daran, ein paar Fabeln und Sagen als Diktate abzufassen. 

 

www.hallokids.com ...

Ihr könnt die www.grundschule.com auch mit www.hallokids.com aufrufen !

 

  • Wollt ihr erfolgreich lesen lernen ?
  • Wollt ihr möglichst gut schreiben können ?
  • Wollt ihr möglichst gut rechnen können ?

Dann seid ihr hier richtig !   Wolfgang Heller, 5.6.22

 

Kursbuch Grundschule - Was bedeutet das ?

  • Ich kann auf über 50 Jahre aktive Zeit als Lehrer zurückblicken. In diesen langen Jahren konnte ich gründlich lernen, wie Schule funktioniert und wie Kinder erfolgreich lernen.
  • Aus den vielfältigen Aufgaben der Grundschule nehmen wir uns erst einmal die 3 zentralen Aufgaben vor: Lesen lernen, Schreiben lernen und Rechnen lernen. 
  • Die Lernziele aus diesen Bereichen stelle ich mit Übungsheften, Arbeitsblättern und LernVideos zu einer Art 'Kursbuch Grundschule' zusammen.
  • Dieses 'Kursbuch Grundschule' soll Kindern, Eltern, Lehrer/inne/n so eine Art Leitfaden für erfolgreiches Lernen und Unterrichten sein. Ich denke dabei auch an die vielen Besucher/innen der WebSite aus aller Welt. Insbesondere aus den USA.  Danke an diser Stelle. Wolfgang Heller, Juni, 2022

 

Lese-Grundschule

Schreib-Grundschule

Mathe-Grundschule

1 Website für's Lesen, Schreiben, Rechnen:

Lesenlernen ist sehr komplex und braucht viel Platz auf der WebSite. Deshalb habe ich für's Lesenlernen und für den Lesekurs für die Grundschule die separate WebSite www.kinder-lernen-lesen.de eingerichtet.

 

Die Lese-Grundschule
Lesenlernen ist die erste große Aufgabe in der Grundschule.  Wer sich intensiver übers Lesen informieren will, klickt auf 

Die Mathe-Grundschule

Mathe ist die dritte große Säule der Grundschule, kommt aber erst einmal an zweiter Stelle.

Hier auf der WebSite www.grundschule.com befassen wir uns zukünftig intensiv mit Mathe.

 

Die Diktat-Grundschule  www.diktate.com

...liegt ebenfalls hier auf dieser WebSite und wird dann, wenn die Mathegrundschule komplett ist, intensiver ausgebaut. Damit ihr alles auf einem Platz findet, habe ich auch die Diktatgrundschule mit der Adresse www.diktate.com hier integriert. Eine ganze Reihe von Übungsdiktaten wartet schon auf euch. Über das Jahr werde ich alle Texte überarbeiten und viele Themen ergänzen.

 

So lernen wir:

 

Wir lernen mit Erklär-Videos und Lernaufgaben

Wir werden bald viel mit kleinen Videos und Übungsaufgaben lernen. Zwei kleine Videos zeigen schon mal an, wie wir zukünftig lernen. In kleinen Portionen, Lernziel für Lernziel.  Zu den Videos wird es bald auch Übungsaufgaben geben. Das neue Equipment in der Kombination von I-Pad und Visualizer passt richtig gut zu meiner Arbeitsweise und auch dem Konzept der grundschule.com.   Wolfgang Heller, 2.2.21

 

Erfolgreiches Lernen braucht Einfachheit &Klarheit
Ich bin ein sparsamer Lehrer. Die Kopierorgien in den Schulen und die Vielzahl der Hefter, in denen Kinder ihre Arbeitsblätter archivieren müssen sind mir ökonomischer und ökologischer Graus. Selbst lerntechnisch sind sie kaum zu rechtfertigen. 

 

Was das Lernen betrifft, folge ich einem einfachen Prinzip: Wir bearbeiten, lernen und behalten möglichst viel im Kopf! Dafür haben wir ihn!  Alles, was geschrieben wird, passt am besten in ein Heft. Hefte sind preiswert und als Archiv geeigneter und übersichtlicher als das beste digitale Medium! Um hier mit grundschule.com mitrechnen, mitschreiben und mitlernen zu können, empfehle ich euch ein Schreibheft Nr. 27 und ein Rechenheft Nr. 28. 

 

Wir lernen mit allen aktuellen Medien: Auch weiterhin mit Tafel und Kreide, mit Heft und Stift, mit PC, Laptop, Tablet , Visualizer, Whiteboard .

 

Die Schule - von Corona kalt erwischt ....

Corona hat unsere Schulen auf dem falschen Fuß erwischt. Plötzlich waren Lehrer/innen gezwungen, ihre Arbeitsmaterialien und Aufgabenstellungen zu den Schülern zu transportieren. Besonders traf es die Kopier-Freaks unter den Lehrern. Stunde um Stunde war Unterrichtsmaterial zu kopieren und zu konfektionieren und musste dann auch noch persönlich oder mit der Post zu den Schülern geliefert werden. Krass!

 

Ein wenig besser waren die dran, die ihre Materalien online als Anhang zu E-Mails Kindern und Eltern nach Hause schickten. Dabei entstand aber das Problem, dass das Material, das den Kindern an die Hand gegeben wurde, zu einem größeren Teil Material war, das Erklärung brauchte. Nicht nur , dass die Accounts und Drucker der Eltern jetzt mit unendlichen Mengen an auszudruckendem Material verstopft waren, jetzt mussten die Eltern auch noch als Hauslehrer herhalten. 

 

Alles in allem eine Situation, die so gar nicht zu einem angeblich so reichen und klugen Land passen will.

 

So kann es einfacher gehen:

 

Schulen richten sich eine Homepage ein, posten dort Unterrichtspläne, Unterrichtsziele und Lernmaterial und posten dort auch die Arbeits-  bzw. Lernaufträge. Kids können dann zu Hause die WebSite aufrufen, ihren Stoff, ihre Lernziele und die Lernaufträge einsehen und umsetzen. Sie brauchen dazu nur ihre Stifte und ein Matheheft und ein Schreibheft. Und die Kontrolle? Ganz einfach. Zu den Aufgabenstellungen gibt es Lösungsblätter, mit denen Kids ihre Aufgaben selbst kontrollieren können. Das geht erstaunlich gut. Gut angeleitete Kinder sind da sehr verantwortlich. So kommen Kinder locker durch die Krise. 

 

Aber die Nebenfächer? 

 

Kein Problem ! Kunstlehrer können ihren Kids Arbeitsaufträge geben, Anleitungen und Informationen zusammenstellen, Musiklehrer können über Youtube, Facebook oder Instagram Musik unterichten und Sportlehrer können im Life-Stream oder mit Youtube-Videos Streetsport machen. 

 

Es muss ja nicht immer eine volle Schulstunde sein

 

Schulstunden in der Grundschule sind grob in 3 Drittel eingeteilt. Ein erstes Drittel zum Wiederholen, Aufwärmen und für den Hausaufgaben-Abgleich (ich verwende bewusst nichzt das Wort Kontrolle) ein zweites Drittel für die Begegnung, das Verarbeiten und Verstehen eines neuen Lernziels und eine Viertelstunde für Übung und erste Sicherung.  Die mittlere Viertelstunde ist, wenn die Zeit lnapp ist, die wichtigste Viertelstunde. Wenn wir die 'online' anbieten und den ersten und letzten Teil unserer Stunde mehr oder minder offline arbeiten (lassen) , erreichen wir unser Ziel mit einer Sicherheit von 70- 80 % . Das ist ein Ergebnis, mit dem man sich schon zufrieden geben kann.

 

Persönliche Erfahrung:

 

Ich habe mich schon vor 20 Jahren mit dem Thema befasst. Wir waren schon 2000 eine fortschrittliche Schule. Mit WLAN auf allen Fluren und einem Satz Wander-Laptops, den wir in den Klassen zusammen mit einem Beamer einsetzen konnten. Meine Erfahrungen fasste ich damals in einem Script zusammen.  Mangels politischer Unterstützung und mangels Verlag, publizierte ich das Script damals als 'Book on demand'. Aber kaum einer fragte nach. Außer einzelnen aufgeschlossenen Schulen in Süddeutschland, hat sich niemand für das Konzept interessiert. Keine Politik, kein Verlag, keine Institution. Amazon und Google waren da noch kein Begriff. Das wird jetzt anders.

 

Ich weiß, wovon ich schreibe:                       Mit der Sommer-Grundschule konnte ich schon 2004 für Corona üben:

"Sommer-Grundschule" ist gerade so ein Wort der Stunde. Ich habe da mal in meinem Archiv geblättert. Vor inzwischen 16 Jahren, exakt im Jahr 2004,  hatte ich für die sechs 6 Parallelklassen der 4. Jahrgangsstufe unserer Grundschule in Weilmünster schon mal eine Sommergrundschule eingerichtet. Die Resonanz war spärlich. Es interessierten sich ein paar Aufgeklärte und ein paar Wohlgesonnene. Ansonsten breites Nichtverständnis. Es scheint, Deutschland braucht eine Krise zum Aufwachen. 

 

Bild des Artikels "Sommergrundschule" von Juni 2004
Das Bild und der Bericht sind im Sommer 2004 entstanden. Da hatten wir an unserer Schule schon 10 Wander-Laptops und WLAN auf allen Fluren. Ihr könnt das Bild herunterladen, es vergrößern und dann den Artikel besser lesen.
sommergrundschule.jpg
JPG-Datei [2.7 MB]

www.hallokids.com ,  hallokids.eu ...

Diese WebSite is auch über www.hallokids.com und www.hallokids.eu zu erreichen.

 

Als ich vor gut 10 Jahren meine Lesegrundschule erstmals publizierte, warf mir ein Hochschullehrer der Germanistik am Telefon vor, die deutsche Sprache nicht zu pflegen, weil ich immer wieder ersatzweise für Kinder das Wort Kids verwende.

 

Da hatte er sich aber gründlich aufs Glatteis begeben. Schon vor Jahrhunderten nannten unsere Vorfahren Kinder 'Kitz', weil sie wie Kitze auf den Wiesen herumtollten.

 

Und oben am Hohen Meißner bei Kassel gibt es einen kleinen offenen Vulkanschot, die Kitzkammer, in die Frau Holle, ungehorsame Kinder eingesperrt haben soll.

 

Und wenn wir noch wissen, dass der Kurfürst von Kassel junge nordhessische Männer als Soldaten in die amerikanischen Unabhängigkeitskriege vermietet und verkauft hat, um Geld für seine teuren Projekte einzunehmen, können wir uns gut vorstellen, wie das Wort 'Kitz' von Kassel nach Amerika gelangte und nach dem Krieg von den Amerikanern als 'Kids' zurück nach Deutschland gebracht wurde. WH, 2.6.20

 

Übrigens ist es mir gelungen, die Internet-Adressen www.hallokids.com und www.hallokids.eu zu registrieren. Sie sind beide hier auf diese Seite verlinkt. Ich denke schon darüber nach, die www.grundschule.com auf www.hallokids.com umzubennnen.

 

 

Wer bin ich ? 

 

Mein Name ist Wolfgang Heller. Ich bin gelernter Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschule mit den Fächern Mathe, Sport und Geografie. Das Fach Deutsch habe ich zeitlebens als Seiteneinsteiger unterrichtet. Die Qualifikation dazu habe ich mir bei erfolgreichen Lehrern abgeguckt. Ging erstaunlich gut.

 

Im frühen Winter 1969 wurde ich im Hohen Westerwald "eingeschult". Als erste Klasse musste ich mitten im Schuljahr eine 4. Klasse übernehmen, deren Lehrerin in ihre Heimat versetzt wurde. Mein Chef, der zugleich mein Ausbildungsleiter war, sagte mir damals die Wacht am Rhein an: "Ich erwarte von dir, dass du die Klasse perfekt auf den Übergang in die weiterführenden Schulen vorbereitest. Ich werde ein wachsames Auge auf dich haben." Das brauchte er nicht. Am letzten Schultag, es war der Tag im Juli 1969, an dem die ersten Astronauten ihren Fuß auf den Mond setzten, konnte ich ihm eine perfekt vorbereitete Klasse übergeben. 

 

Das halbe Jahr im Hohen Westerwald hat mich in meiner Arbeit so geprägt, dass ich in den folgenden 40 Jahren an der Gesamt- und später Grundschule Welmünster und weiteren 10 Jahren im Bildungshaus Erasmus Offenbach bevorzugt 3. und 4. Klassen als Klassenlehrer auf den Wechsel zur weiterführenden Schule vorbereiten konnte. Ich habe unlängst  überschlagen. Es müssen 24 oder 25  vierte Klassen gewesen sein. Da ist einiges an spezifischem KnowHow zusammengekommen.

 

Was will ich ?

 

  1. Ich kann es nicht verstehen, dass so viele Kinder so Vieles nicht, unzureichend oder nicht konsequent lernen und unnötig darunter leiden.
  2. Ich finde es nicht gut, dass vielen Eltern gar nicht so vermittelt wird, was wann und in welcher Intensität in der Grundschule passiert und gelernt werden soll. 
  3. Ich habe mir vorgenommen, alle wichtigen Lernziele und die beste Zeit, um diese erfolgreich zu lernen, hier zusammenzustellen und nach und nach auch Anleitungen zum Lernen dazu zu entwickeln. Videos, PDFs und Prints. 

 

 

Nachfolgend ein Bild von der Grundschule Weilmünster, der damals sechszügigen größten Grundschule im Landkreis, an der ich 4 Jahrzehnte unterrichtete und drei Bilder von Erasmus-Offenbach.de, einem privaten Bildungshaus, das ich im Aufbau 10 Jahre lang als pädagogischer Beg/Leiter begleiten konnte.

Wichtige Basics für Schulerfolg

Für den Erfolg ist nicht nur das Lernen wichtig. Es gibt eine Reihe weiterer Faktoren die sich nicht unerheblich auf den Lernerfolg auswirken.

 

Ein paar Basics ….

 

Es geht in der Schule nicht allein um Themen und Kompetenzen. Wer erfolgreich lernen will, wer in der Schule erfolgreich mitarbeiten will, muss auch auf diese oft unbeachteten, scheinbaren Nebensächlichkeiten achten. Sie machen ganz schnell mal ein Drittel und mehr des Lernerfolgs bzw. einer Note aus.

 

Komplettes Arbeitszeug

 

Es sollte eigentlich selbstverstämndlich sein, dass Kinder mir komplettem und perfektem Arbeitszeug in die Schule kommen. Das ist Voraussetzung, um in jeder Situation erfolgreich mitarbeiten zu können. Man sollte meinen, das sei selbstverständlich. Ist es aber leider nicht. Rund 30 % der Kinder einer Klasse leiden unter dem Handicap und den Folgen unvollständiger und nicht gebrauchstüchtiger Materialien. Das Problem wäre/ist mit ein wenig gutem Willen und einer minimalen Konsequenz ganz einfach abzustellen.

 

Schreiben können ….

 

Schreiben können war zu meiner Zeit als Schüler und zu meiner Zeit als Lehrer selbstverständlich. Schreiben können heißt, Texte in Schreibschrift bei ordentlicher Heftführung – wir fangen oben links an und beenden eine Seite unten rechts – sowohl abschreiben wie auch nach Diktat niderschreiben zu können.

 

Schreibenkönnen heißt aber auch, ...

 

...Ziffern und Zahlen in die dafür bestimmten Kästchen schreiben zu können und auch hier links oben anzufangen, angemessene Abstände einzuhalten und die Seite bis rechts unten auszunutzen. ‚Fridays for future lässt grüßen.‘ Mit ökomomischer Heftführung leisten wir einen wichtigen ökologischen Beitrag !!!!

 

Ein Erlebnis , das mich schockiert hat :

 

Anlässlich eines Treffens der 4.Klass-Lehrer mit den Lehrern eines aufnehmenden Gymnasiums fragte eine Lehrerin im Forum: Müssen die Kinder des 4. Schuljahres schon Handschrift schreiben können, wenn sie ins Gymnasium wechseln ?

 

Mein Standpunkt dazu:

 

Kinder lernen in der ersten Hälfte des 1. Schuljahres Wörter, Sätze und kleine Texte in Druckschrift schreiben. Lehrer sind gut beraten und Kinder gut unterrichtet, wenn Kinder schon zur Mitte des 1. Schuljahres die Schreibschrift konsequent lernen und anwenden. Kinder, die im 4. Schuljahr noch drucken, sind hochgradig benachteiligt.

 

Die Heftführung

 

Was auf den ersten Blick banal wirkt, kann sich zum gewichtigen Handicap auswachsen. Kinder müssen die Namen der Hefte kennen. Ein Matheheft ist kein Herzchenheft, sondern ein Rechen- oder Matheheft.

 

Kinder müssen lernen, Hefte von oben links nach unten rechts und von vorne nach hinten zu führen. Kinder müssen lernen, Abschnitte durch freie Reihen zu trennen. Datumsangaben gehören an den Rand. Ebenso Anmerkungen.

 

Wir schreiben im 1. Jahr mit leicht korrigierbarem Bleistift, ab Mitte des 2. Jahres auch mit Füller oder korrigierbaren Tintenrollern. Kluge Lehrer schätzen Tintenkiller. Füllerführerscheine sind pädagogischer Kikifax. Kinder lernen auch ohne Führerschein mit Füller schreiben.

 

Mäppchen

 

Ein Mäppchen mit 2 Bleistiften, 1. Radiergummi, 1 Spitzer und 5 Buntstiften in den Farben rot, gelb, grün, blau und braun sind perfekt für den Start in die Schule. Mit Mäppchen meine ich übersichtliche Reißverschluss-Mäppchen. Schlampermäppchen sind überflüssige, störende Zeiträuber.

 

Ein kleines Geodreieck für Striche und erste Messungen sollte in keinem Mäppchen fehlen. Im 4. Schuljahr sollten noch Ziekwl, größeres Geodreieck und ein 30-chm-Lineal dazukommen.

 

Sammelmappen

 

Sammelmappen haben sich zu einer rechten Manie in der Schule entwickelt. Es ist nicht selten, dass Eltern zum Schulanfang 6, 7 oder gar 8 Schnelhefter in definierten Farben anschaffen müssen, damit all die Arbeitsblätter, die in der Schule ausgefüllt werden den für sie richtigen Platz finden.

 

Der richtige Platz für das, was wir lernen, ist nicht der Schuber mit den unzähligen Sammelmappen, der richtige Platz für Gelerntes ist unser Kopf.

 

Gelerntes gehört in den Kopf, Arbeitsblätter in die Tonne

 

Lerninhalte gehören als Gelerntes und Kompetenzen in den Kopf, Arbeitsblätter in die blaue Tonne, wenn sie nach ein paar Tagen ihren Zweck erfüllt haben. So lernen wir erfolgreicher und schonen nicht nur unsere Nerven, sondern auch Umwelt und Resourcen.

 

Nach und nach mehr ... WH, 9.1. 22

 

Zeichnen ist gut fürs Gehirn und fürs Lernen

Vor einiger Zeit habe ich in den Nachrichten eine kurze Notiz von einer amerikanischen Studie über Zeichnen und Lernerfolg gehört. Ich habe schon versucht, die Nachricht online zu finden. Es ist mir aber noch nicht gelungen.

 

Die Studie bescheinigt, dass Kinder, die zu Gelerntem eine Zeichnung anfertigen, besser und nachhaltiger lernen. Wir wissen das schon aus Erfahrung und anderen Quellen. Es ist aber gut zu wissen, dass auch die Wissenschaft das bestätigt.

 

Ich denke noch daran, wie wir als junge Lehrer von den Alten ermuntert wurden, möglichst viel zu zeichnen. Ich war nie ein sonderlich guter Schüler in Kunst. Doch für einfache naive Tafelzeichnungen hat es gereicht. Über die Jahre habe ich dann gelernt, vor allem im Sachunterricht alle Themen mit Zeichnungen und Skizzen zu visualisieren. Die Kinder haben die Tafelbilder gerne in ihre Hefte übertragen und ganz nebenbei den Sachverhalt verinnerlicht.  Im Grunde ist so eine Zeichnung eine MindMap, an Hand derer ich Sachzusammenhänge leichter verstehen, erklären und nachvollziehen kann. KInder lernen hier nach und nach, Vorgänge anschaulich und einprägsam zu skizzieren.